
Titel: Alles. was wir träumten
Autorin: Karen Foxlee
Übersetzerin: Annette von der Weppen
Verlag: Beltz & Gelberg (12. Februar 2020)
Seiten: 352
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Seiten: 352
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Lenny Spink ist die Schwester eines Giganten. Ihr kleiner Bruder Davey ist erst sieben, aber schon fast so groß wie ein erwachsener Mann. Das monatliche Abo eines Lexikons lässt die Geschwister wunderbar träumen: Lenny liest alles über Blattkäfer und will Insektenforscherin werden. Davey möchte seit K wie Kanada am liebsten auswandern und zeichnet Blockhütten... Doch je mehr Daveys Krankheit fortschreitet, desto schwieriger wird es für die beiden, die Realität auszublenden. Ein bewegender Roman über Trauer und Hoffnung, beeindruckend und einfühlsam erzählt.
(Bild- und Textquelle: Beltz & Belberg)
Meine Meinung:
"Alles, was wir träumten" sprach mich nur schon vom Cover her an, aber auch die Inhaltsangabe versprach ein besonderes Buch, was genau mein Ding ist.
Für das Zielpublikum, ist es anfangs vielleicht nicht ganz einfach, sich in der Welt von Lenny und Davey zurecht zu finden. Die Geschichte spielt nämlich in einer amerikanischen Kleinstadt in den 70er-Jahren. Eine alleinerziehende Frau hat es sehr schwer und die Medizin und Forschung ist noch nicht so weit wie heute.
Die 11-jährige Lenny und ihr jüngerer Bruder haben kein einfaches Leben. Der Vater hat sie verlassen und so bleibt den beiden ihre Mutter und eine Nachbarin, bei der sie viel Zeit verbringen, wenn ihre Mutter arbeitet. Als Alleinerziehende hält die Mutter sich und die Kinder mit zwei Jobs über Wasser, was nicht nur sehr anstrengend sondern auch zermürbend ist. Doch es lastet noch ein weiteres Problem auf der Familie: Davey ist sehr gross und wächst immer weiter. Er ist so gross, dass ihn kein Kindergarten aufnehmen möchte. Mit dieser Grösse kann der Junge doch nicht normal sein ....



