Samstag, 28. März 2020

"Ariadnes Faden" von Jan Bajtlik





Titel: Ariadnes Faden
Untertitel: Götter Sagen Labyrinthe
Autor:  Jan Bajtlik
Übersetzer: Thomas Weiler
Verlag: Moritz Verlag (15. August 2019)
Seiten: 80
Format: 37.5 x 27.5 cm
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 8 Jahren


Seit Jahrhunderten fasziniert uns die griechische Antike: Die Sphinx, blinde Seher, Rätsel und Labyrinthe ziehen Kinder wie Erwachsene in ihren Bann. Jan Bajtlik wendet einen großartigen Trick an: Sein Buch ist ein einziges Labyrinth. Vom Einband durch alle Seiten bis zurück zum Ausgangspunkt kann kind sich seinen Weg suchen. Vorbei an Prometheus’ Feuerraub, Herakles’ zwölf Arbeiten, mitten durchs Labyrinth des Minotauros, den Palast von Knossos querend zur Jagd nach dem Goldenen Vlies. Den zentralen Teil nehmen der Trojanische Krieg und die Heimkehr des Odysseus ein, aber auch zu Sisyphos, Ödipus und dem Koloss von Rhodos führt der verschlungene Weg. Noch nie wurde das Weltbild des alten Athen so spielerisch erklärt, gleichzeitig aber ist der Erklärungsteil so detailverliebt und genau, dass er auch Wesen wie das Hippalektryon oder die Ziege Amaltheia vorstellt.
(Bild- und Textquelle: Moritz Verlag)




Meine Meinung:


"Ariadnes Faden" ist nicht nur wegen seinem Format ein GROSSartiges Buch. Griechische Sagen kommen bei gross und klein gut an. Das haben die Hörbücher von Dimiter Inkiov aber auch Buchreihen wie Percy Jackson bewiesen. Sogar Lego bedient sich an den griechischen Göttern. So kommt es, dass viele Kinder Medusa, Minotaurus und co. kennen und dann gerne etwas mehr über die faszinierenden Figuren erfahren möchten.

Mittwoch, 25. März 2020

"Das NEINhorn" von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn





Titel: Das NEINhorn
Autor:  Marc-Uwe Kling
Illustrator: Astrid Henn
Verlag: Carlsen (5. Oktober 2019)
Seiten: 48
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 3 Jahren


Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt.
Eines Tages bricht das NEINhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus. Es trifft einen Waschbären, der nicht zuhören will, einen Hund, dem echt alles schnuppe ist, und eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt. Die vier sind ein ziemlich gutes Team. Denn sogar bockig sein macht zusammen viel mehr Spaß!

(Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag)






Meine Meinung:


Marc-Uwe Kling wurde mit "Die Känguru-Chroniken" bekannt, das sogar Anfang März 2020 im Kino zu sehen war. Mit Astrid Henn als Illustrationen hat er schon mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet."Das NEINhorn" ist ihr neuster Streich und wer den Kabarettisten kennt, weiss, dass auch sein neustes Werk nur so vor Wortwitz strotzt und die fluffig-glitzernde Einhornwelt auf die Schippe nimmt.

Freitag, 6. März 2020

"Jim ist mies drauf" von Suzanne & Max Lang





Titel: Jim ist mies drauf
Autorin:  Suzanne Lang
Illustrator: Max Lang
Übersetzerin: Pia Jüngert
Verlag: Loewe Verlag (15. Januar 2020)
Seiten: 32
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 4 Jahren


Jim ist mies drauf: Die Sonne scheint zu hell, der Himmel strahlt zu blau und die Bananen schmecken zu süß! „Vielleicht hast du schlechte Laune“, vermutet sein Freund Nick. Doch Jim ist sich sicher: „Ich hab KEINE schlechte Laune!“ Als seine Freunde versuchen ihn aufzumuntern – „Hüpf auf und ab!“, „Tanze!“ oder „Mach ein Nickerchen!“ – stürmt er wütend davon. Nichts scheint zu helfen. Kann es also sein, dass er einfach mal einen schlechten Tag hat? 
(Bild- und Textquelle: Loewe Verlag)





Meine Meinung:


Als Jim Panse an einem wunderschönen Tag aufwachte, bemerkte er sofort, dass etwas nicht stimmte.
Die Sonne schien zu hell, der Himmel strahlte zu blau und die Bananen schmeckten zu süss.

Solche Tage kennt wohl jeder von uns. Eigentlich wäre es ein wunderschöner Tag, aber überall hat man etwas auszusetzen und niemand kann es einem recht machen. Das Schlimmste ist, wenn man dann auch noch ständig gefragt wird, ob man schlechte Laune hat und jeder etwas weiss, das einem dagegen helfen könnte. "Ich habe keine schlechte Laune", behauptet man da gerne. Und genau so geht es Jim Panse in diesem Bilderbuch.
Ist nicht nur sein Name schon goldig?