Dienstag, 25. April 2017

Sachbuch: "Wieso? Weshalb? Warum? Alles über das Fahrrad" von Susanne Gernhäuser




Titel: Alles über das Fahrrad
Reihe: Wieso? Weshalb? Warum? Band 63
Autorin: Susanne Gernhäuser
Illustrator: Guido Wandrey
Verlag: Ravensburger Buchverlag (24. Januar 2017)
ISBN: 978-3473326624
Seiten: 16
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 4 Jahren


Worauf muss man beim Fahrradfahren achten? Und wieso braucht man einen Helm? Das Buch vermittelt Kindern Wissenswertes über Zubehör und Pflege des eigenen Fahrrads und stellt die wichtigsten Verkehrsregeln in anschaulichen Szenen vor.
(Bild- und Textquelle: Ravensburger Buchverlag)





Meine Meinung:


"Wieso? Weshalb? Warum?" ist wohl den meisten ein Begriff. Bei uns stand lange die Junior-Reihe hoch im Kurs. Auch jetzt werden die Bücher gerne aus dem Regal geholt und angeschaut, doch nach und nach ziehen nun die grösseren Bücher für Kinder ab 4 Jahren ein. "Alles über das Fahrrad" hat mich sofort angesprochen, denn es ist ein Thema, das Kinder in dem Alter anspricht. Die Tochter hat zum Geburtstag ein neues Fahrrad bekommen und mit dem Junior sind wir am Üben, damit er die Stützräder los wird. Also ist dieser "Wieso? Weshalb? Warum?" Band genau die richtige Lektüre für beide.

Auf 16 Seiten wird die Thematik von ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, so dass ein sehr abwechslungsreiches Sachbuch entstanden ist. Zum Einsieg wird geklärt, warum Fahrrad fahren Spass macht und gut für die Umwelt ist. Danach wird erläutert, wann es Zeit für das erste Fahrrad ist, welche Teile zum einem Velo gehören und wie ich fahren lerne. Auch die Themen wo man überhaupt Fahrrad fahren darf und wie das Fahrzeug gepflegt und repariert wird, sind sehr nahe am Kind gehalten, so dass es die Ideen alleine oder mit einem Elternteil umsetzen kann.
Eine Doppelseite geht auf das Thema Sicherheit ein und danach lernt man, was man bei einer Radfahrausbildung macht.

Auch sehr interessant sind die ersten und die besonderen Fahrräder. Diese Doppelseite wird bei uns am meisten bestaunt. Doch beide Kinder finden es auch sehr spannend, wer alles bei der Arbeit mit dem Fahrrad unterwegs ist.

"Wieso? Weshalb? Warum?" ist eine der besten Sachbuchreihen für Kinder ab 4 Jahren. Die Themen werden sehr kindgerecht und abwechslungsreich beleuchtet. Die Ringbücher mit Kartonseiten sind sehr stabil und lassen sich sehr gut umblättern. 
Guido Wandrey hat "Alles über das Fahrrad" farbenfroh und detailliert illustriert, so dass die Bilder zum Entdecken einladen. Zudem begeistert das Buch durch zahlreiche Klappen, die Einblicke ermöglichen und Bewegungen und Abläufe veranschaulichen. 

Die Sprache ist sehr einfach gehalten, so dass sich die Bücher zum Vorlesen, aber auch zum selber Lesen eignen. Und durch die vielen tollen Bilder und die Klappen können sich auch Vorschulkinder lange alleine mit Büchern dieser Reihe beschäftigen.
Also unsere "Wieso? Weshalb? Warum?" Bibliothek wird ganz bestimmt noch weiter wachsen.




Fazit:


"Alles über das Fahrrad" ist ein weiter Band aus der erfolgreichen Ravensburger "Wieso? Weshalb? Warum?" Reihe für Kinder ab 4 Jahren. Die Thematik wird sehr abwechslungsreich und nahe am Kind behandelt. Ein toller Titel für Kinder, die schon Fahrrad fahren können, oder es bald lernen möchten.






Favolina (7) hat zum Geburtstag ein neues Fahrrad bekommen und liebt es, damit jeden Monat in den Turnverein im Nachbarort zu fahren. So findet sie auch dieses Buch super. Immer mal wieder liest sie einen Abschnitt zu einem Thema, das sie gerade interessiert.




Junior (4) ist noch kein begeisterter Radfahrer, momentan ist er noch lieber mit seinem Roller unterwegs. Doch "Alles über das Fahrrad" wird von ihm doch immer wieder gerne angeschaut. Ihn faszinieren vor allem die lustigen ersten Fahrräder und die coolen BMX-Räder.





Infos zur Reihe:


Von Wieso? Weshalb? Warum?, der Sachbuchreihe für Kinder von 4-7 Jahre gibt es schon mehr als 60 Titel. Darum zeige ich hier nur ein paar wenige um einen Einblick zu geben. Alle Titel und noch viel mehr gibt es auf der Homepage.


         

  • Alles über den Zirkus
  • Rund um die Familie
  • Alles über Schiffe
  • Wir entdecken die Wunder der Natur



Bilderbuch: "Henrietta spürt den Wind" von Jochen Weeber




Titel: Henrietta spürt den Wind
Autor: Jochen Weeber
Illustratorin: Fariba Gholizadeh
Verlag: Patmos Verlag (9. Januar 2017)
ISBN: 978-3843608817
Seiten: 32
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 4 Jahren


Henrietta hat drei Lieblingsbeschäftigungen: Computerspielen, Computerspielen und Computerspielen. Bis eines Tages ein Ball durch ihre Scheibe fliegt und sie so Ole, Paulchen und Luise kennenlernt. Sie nehmen Henrietta mit auf Entdeckungsreise nach draußen. Hier spürt sie zum ersten Mal, wie sich Wind anfühlt – und Freundschaft und Froschbeine!
(Bild- und Textquelle: Patmos Verlag)





Meine Meinung:


Wer eigene Kinder hat, weiss, welche Anziehungskraft der Computer, der Fernseher oder das iPad hat. Wenn sie dürften, würden sie stundenlang davor sitzen und manchmal muss man sie regelrecht davon losreissen. So kann ich mir nur zu gut vorstellen, dass Henriettas drei Lieblingsbeschäftigungen Computerspielen, Computerspielen und Computerspielen sind, denn ihre Mutter arbeitet und das Mädchen ist oft alleine.

Doch dann kracht ein Ball bei ihr durchs Fenster und sie lernt Ole, Paulchen und Luise aus der Parallelklasse kennen. Nachdem sie den dreien ihr Computerspiel Frösche-fangen gezeigt hat, nehmen diese sie mit auf eine Entdeckungstour nach draussen. Sie kullern einen Hang hinunter, pusten sich Pusteblumen um die Ohren, beobachten, wie eine Amsel einen Regenwurm aus dem Boden zieht und entdecken Kaulquappen. Henrietta merkt, wie toll es ist, Dinge real zu erleben und wie schön es ist, dies gemeinsam mit Freunden zu tun.

Gerade in Bilderbücher ist mir eine Botschaft wichtig und ich finde es klasse, dass Jochen Weeber diese Thematik aufgreift, denn die digitale Faszination packt wohl die meisten Kinder. Sehr gut hat mir auch gefallen, wie der Kontrast digital und real aufgezeigt wird, dass Henrietta genau Frösche, die sie im Computerspiel fängt, dann am Teich in der Hand hält.
"Henrietta spürt den Wind" zeigt uns, wie wunderbar die Natur ist, die man mit allen Sinnen erleben kann und führt uns vor Augen, dass Kinder immer mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Ich finde es aber wichtig, dass der Autor die digitalen Medien nicht verteufelt, denn meiner Meinung nach muss man da als Eltern eine gute Balance finden.

"Drei Mal ist der Frosch rundherum gehüpft! Dafür hättest du bei deinem Computerspiel bestimmt eine Menge Punkte bekommen, oder?", fragt Paulchen, "vielleicht hundert?"

"Henrietta spürt den Wind" hat für ein Bilderbuch relativ viel Text, doch die Geschichte lässt sich sehr gut an einem Stück vorlesen. Auch wenn es ein eher ruhiges Buch ist, haben meine Kinder gebannt zugehört.
Die Illustrationen von Farbia Gholizadeh gefallen mir ausgesprochen gut. Sie sind ausdrucksstark, voller Lebensfreude und vor allem am Anfang braucht man Bild und Text um die Geschichte zu erfassen.

Zwar ist die Tatsache, dass Henrietta Nachmittag für Nachmittag allein vor dem Computer sitzt - und anscheinend auch die anderen Kinder sich selbst überlassen sind, während die Eltern arbeiten - recht unglaubwürdig, aber das Bilderbuch zeigt uns schön, dass es viel schöner und spannender ist, Sachen real in der Natur und gemeinsam mit Freunden zu erleben als alleine am Computer.




Fazit:


"Henrietta spürt den Wind" von Jochen Weeber ist ein wunderbares Bilderbuch mit einer tollen Botschaft. Es führt uns vor Augen, dass immer mehr Kinder ihre Freizeit vor dem Computer verbringen. Zugleich ist es eine Hommage an die Natur, die man mit allen Sinnen erleben kann und dabei sogar noch Freunde findet.






Favolina (7) findet es toll, dass Ole, Paulchen und Luise Henrietta mit rausnehmen und ihr die Schönheit der Natur zeigen. Favolina ist nämlich sehr gerne draussen und liebt Blumen über alles. Das Wichtigste an dieser Geschichte ist für sie, dass Henrietta am Ende Freunde hat.




Junior (4) liebt das iPad. Stundenlang könnte er da Filmchen schauen und freiwillig würde er das Tablet kaum aus der Hand legen. Aber sobald wir draussen sind, will er nicht mehr rein. Am liebsten ist er im Wald oder auf dem Spielplatz mit dem Piratenschiff .... und so passt "Henrietta spürt den Wind" sehr gut zu ihm .... und wohl zu sehr vielen Kindern ....







Montag, 24. April 2017

Kinderbuch: "Club der Heldinnen 01. Entführung im Internat" von Nina Weger



Titel: Entführung im Internat
Reihe: Club der Heldinnen, Band 1
Autorin: Nina Weger
Illustratorin: Nina Dulleck
Verlag: Oetinger (20. Februar 2017)
ISBN: 978-3789104657
Seiten: 208
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre



Juhu, es geht los! Das neue Schuljahr auf dem Matilda Imperatrix, dem Internat für Mädchen mit außerordentlichen Fähigkeiten!
Flo und Pina beratschlagen schon, wie sie die Geländespiele gewinnen und die beiden Oberzicken Cilly und Lilly abhängen. Doch dann kommt der große Schreck: Flos kleine Schwester Charly verschwindet spurlos!
Flo verdächtigt sofort die Neue in ihrem Zimmer. War doch klar, dass diese Blanca ein dunkles Geheimnis verbirgt! Aber bald merken Flo und Pina, dass sie Charly nur mit Blancas Hilfe retten können. Denn gemeinsam sind die drei wirklich heldenhaft!
(Bild- und Textquelle: Oetinger)




Meine Meinung:

Einstieg ins Buch:
"Wir sind verloren!" Flo tastete verzweifelt die raue Felswand ab. "Die haben uns echt eingesperrt! Diese Schule ist wirklich das alleraller... !"

"Entführung im Internat" ist der Einstieg in die neue Kinderbuchreihe "Club der Heldinnen" von Nina Weger.
Flo und Pina gehen ins Internat Matilda Imperatrix. Dies ist allerdings alles andere als eine normale Schule, denn es werden nur Mädchen aufgenommen, die ein besonderes Talent besitzen, mit dem sie einmal die Welt verbessern können. So stammt Flo aus einer alten Ritterfamilie und ist eine hervorragende Planerin und Fechterin. Pina ist die Nachfahrin von Sequoyah vom Stamm der Cherokee und eine talentierte Spurenleserin. Die beiden Freundinnen gehen in die 5. Klasse und bewohnen gemeinsam ein Zimmer. Als dann die neue Schülern Blanca bei ihnen einzieht, sind sie nicht gerade erfreut. Blanca reagiert oft seltsam und was hat es mit dem Segelschiff-Tattoo auf sich, das sie unter ihrem braven Zopf versteckt?
Blanca hat ganz bestimmt etwas zu verstecken! Als dann noch Flos Schwester Charlie verschwindet, realisieren die drei, dass sie trotz ihren Differenzen zusammenspannen müssen, um Charlie zu finden.

"Club der Heldinnen" hat alles, was eine tolle Mädchenreihe braucht: sympathische Heldinnen, mit denen sich die Leser identifizieren können, ein spannendes Setting (Internat geht immer und so ein spezielles sowieso), viele Geheimnisse, ein Hauch Jungs und ein Abenteuer, das sich gewaschen hat.
Nina Weger beweist hier einen Fantasienreichtum, der fast nicht überboten werden kann. Kaum etwas an "Entführung im Internat" ist 'normal' und so liest sich die Geschichte sehr abwechslungsreich und spannend. Die drei Mädchen sind ein tolles Team und Pinas Indianerweisheiten bringen einen immer wieder zum Schmunzeln.

Die tollen Vignetten von Nina Dulleck und die beigelegten Club-Ausweise runden dieses schöne Abenteuer für Mädchen ab.
Gut, dass es im August mit "Hochverrat im Internat" weitergehen wird.


Fazit:


"Club der Heldinnen. Entführung im Internat" ist ein toller Auftakt zur neuen Kinderbuchreihe von Nina Weger. Eine Geschichte um eine abenteuerliche Freundschaft und spannende Familienbanden, um einen interessanten Fall, der gelöst werden muss und witzigen Indianerweisheiten. So freue ich mich schon auf das nächste Abenteuer der drei sympathischen Heldinnen.




Infos zur Reihe:


   

  1. Entführung im Internat
  2. Hochverrat im Internat     (Erscheinungstermin: 21. August 2017)

Auf der Verlagsseite gibt es auch noch ein Special zum Buch mit grosser Leseprobe, Heldinnen-News, einem Test und natürlich einem Club.




Sonntag, 23. April 2017

Welttag des Buches 2017 - Blogger schenken Lesefreude




2013 hatten Christina und Dagmar eine ganz tolle Idee und stellten die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" auf die Beine. Sie hatten die Blogger aufgerufen, am Weltbuchtag ein Buch zu verlosen. Die Begeisterung kannte keine Grenzen und die Teilnehmer kamen in Scharen . . . und dieses Jahr findet diese tolle Aktion schon zum fünften Mal statt und Favolina & Junior ist auch mit von der Partie.


Zu gewinnen gibt es gleich vier tolle Kinderbücher:

  • Amajas Lied: Höre den Zauber und du bist mein von Ana Jeromin
  • House of Ghosts - Das verflixte Vermächtnis von Frank M. Reifenberg
  • So überlebte ich das Schuljahr trotz Aliens, Robotern und der grausamen Missy von Jennifer Brown
  • Mia voll verdoodelt - Krokodile lieben Fischstäbchen von Jem Packer



Wie kannst du gewinnen?


Der Welttag des Buches ist ein Feiertag des Lesens, der Bücher ... Aus diesem Grund möchte ich von dir folgendes wissen:

1. Welches Buch hat dich zum Lesen gebracht?
2. Welches Buch möchtest du gewinnen?


Beantworte mir diese Fragen in einem Kommentar und achte darauf, dass dein angegebener Name klar identifiziert werden kann. Falls du über einen allfälligen Gewinn benachrichtigt werden möchtest, müsstest du mir deine E-Mail-Adresse da lassen.



Teilnahmebedingungen: 


Blogs leben von ihren Lesern. Favolina & Junior ist noch relativ jung und freut sich so umso mehr über Resonanz. Darum wäre es klasse, wenn du unserem Blog folgen oder/und unserer Facebookseite ein Like schenken würdest.
Durch die Teilnahme wird bestätigt, 18 Jahre alt zu sein oder das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten zu haben. Jeder darf ein Mal teilnehmen. Mehrfachteilnehmer oder automatisierte Teilnehmer werden vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Gewinn wird nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz versandt. Die Auslosung erfolgt über Random.org.
Teilnahmeschluss ist Freitag, der 28.4.2017.



Nun freue ich mich auf eure Kommentare und wünsche euch einen lesereichen Weltbuchtag.