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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Meine 10 liebsten Kinderbücher





            

            


Meine Eltern lesen selber sehr viel und ich kann mich gut erinnern, wie meine Mutter uns erst stapelweise Bilderbücher erzählt und danach auf der Bettkante einen Klassiker um den anderen vorgelesen hat. Dazu kam, dass wir eine reisige Box voll Pixi-Büchlein hatten, die wir überall hin mitnahmen - ob in unsere selbst gebauten Hütten oder in die Pizzeria.
Jeder von uns dreien hatte sein Lieblingsbilderbuch, das er am liebsten immer und immer wieder hörte. Bei mir war das "Florian und der Traktor Max" von Bienette Schröder. Ich weiss gar nicht, wie oft meine Mutter mir dieses Buch erzählen musste ...

Die ersten Bücher, die ich selber gelesen habe, sind die der Reihe "Ich und meine Schwester Klara" von Dimiter Inkiow. Diese SchneiderBücher bekam ich jeweils von meiner Grossmutter geschenkt und habe sie meistens noch am gleichen Tag verschlungen. Der kleine Bruder von Klara erzählt von ihren Streichen und es gibt allerhand zu lachen. Dazu kommt, dass die Bücher auch schön gross illustriert waren. Die perfekten Erstlesebücher . . .

Von Ottfried Preusser hat uns unsere Mutter einige Bücher vorgelesen. "Der kleine Wassermann", "Das kleine Gespenst" und "Die kleine Hexe" habe ich dann auch noch zum Selberlesen geschenkt bekommen. Letzteres war mein Liebling der drei Bücher.

Astrid Lindgren ist eine der Kinderbuchautorinnen. Sie hat so viele tolle Geschichten geschrieben. "Ronja Räubertochter" konnte mich von all ihren Figuren am meisten begeistern. Wie gerne hätte ich mit ihr gemeinsam die Mattisburg erkundet oder wäre gemeinsam mit Birk durch den Wald gezogen ...

Zu "Momo" von Michael Ende habe ich eine ganz spezielle Beziehung. Zum einen wurde es mir von meiner Mutter vorgelesen, dann habe ich es selber gelesen und schlussendlich auch schon einer Schulklasse vorgelesen. Zum anderen wurde ich aufgrund meiner Locken eine Weile lang 'Momo' gerufen.

Den Sammelband von "Dolly" habe ich hier stellvertretend für eigentlich alle Bücher von Enid Blyton genommen. Ich habe wohl alle Bände von "Geheimnis um ...", "Hanni und Nanni", "Dolly", ..... gelesen. Enid Blyton war wohl damals das Lesefutter schlechthin.

Ich habe auch beinahe jeden Band von TKKG verschlungen. Sehr praktisch war, dass meine damalige Bücher ein so grosser Fan war, dass sie alle Bücher hatte. Ich konnte mir die Bücher dann alle von ihr ausleihen.

Könnt ihr euch noch an die Weihnachtsserien erinnern? Die habe ich immer geliebt. Und auf dem Wunschzettel stand dann das Buch zur aktuellen Serie. Besonders in Erinnerung ist mir "Anna" von Justus Pfaue geblieben. 

Als ich in die 6. Klasse kam, brach ein sehr schwieriges Jahr für meine Mutter an ;-)
Ich kann nicht einmal sagen warum (vielleicht weil ich dicke Schmöker liebte und gerne auf Bäume kletterte), aber ich lieh mir "Winnetou" von Karl May aus der Bibliothek aus. Damit war mein Lesestoff für die nahe Zukunft besiegelt. Ich las nämlich während einem ganzen Jahr beinahe alle Werke von Karl May. Das waren so ungefähr 40 Bände. Und wenn ich gerade kein neues Abenteuer es Autors zur Hand hatte, las ich einfach "Winnetou" ein weiteres Mal.

Wer hat sie damals nicht gelesen .... die Bücher von Kurt Held. Ich war als Kind fleissige Bibliotheksgängerin (jede Woche holte ich mir meine vier Bücher) und "Die rote Zora", "Der Trommler von Faido", Die schwarzen Brüder" waren auch dabei. Doch eines seiner Werke hat mich mehr als die anderen berührt - und das ist eher ein unbekanntes - "Giuseppe und Maria". Kurt Held erzählt die Geschichte des italienischen Jungen Giuseppe der im zweiten Weltkrieg seine Eltern verlor und sich dann auf eine beschwerliche Reise zu einer ihm unbekannten Tante macht, bei der er Maria kennenlernt.




Habt ihr das eine oder andere Buch von meiner Auswahl auch gelesen?
Was sind eure liebsten Kinderbücher?