
Titel: Winona und der Ruf der Wiccas
Autorin: Mina Teichert
Illustratorin: Marie Beschorner
Verlag: Planet! Thienemann-Esslinger (27. September 2025)
Seiten: 320
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Die Bücher von Mina Teichert kommen bei uns in der Bibliothek immer sehr gut an. So musste ich mir unbedingt ein Bild von ihrem neusten Werk machen, das optisch ganz anders daherkommt, mich aber mit dem Cover sofort verzaubert hat.
In «Winona und der Ruf der Wiccas» von Mina Teichert beginnt alles mit einem Umbruch. Winonas beste Freundin ist weggezogen, in der Schule fühlt sie sich oft allein und wird wegen ihres besonderen Kleidungsstils belächelt. Ausgerechnet mit drei Mitschülerinnen, mit denen sie sonst kaum spricht, soll sie eine Projektarbeit machen. Doch kurz nach ihrem zwölften Geburtstag verändert sich alles. Ein schwarzer Vogel taucht auf und spricht mit ihr. Wenig später führt ein geheimnisvolles Geschenk Winona und die drei Mädchen in eine fremde Welt namens Turmalin.
Turmalin ist magisch und unheimlich zugleich. Im Jadewald flüstern Blumen, Pilze sind riesengross und Tiere können sprechen. Die vier Mädchen merken schnell, dass sie nicht zufällig dort gelandet sind. Es geht um die verlorenen Wiccas, gute Hexen des Waldes, und um die Herrscherin der Spiegelstadt, die eigene Pläne verfolgt. Zwischen fliegenden Waschbären und rätselhaften Wesen müssen die Mädchen Mut beweisen und lernen, einander zu vertrauen.
Die Geschichte ist fantasievoll und voller verrückter Ideen. Vieles erinnert an Klassiker wie Alice im Wunderland, wirkt aber modern und frisch. Der Schreibstil ist lebendig und leicht verständlich, sodass man sich die Welt gut vorstellen kann. Besonders gelungen finde ich, wie sich die Beziehung zwischen Winona, Grace, Lilly und Ophelia entwickelt. Anfangs sind sie sich fremd, doch in Turmalin wachsen sie zusammen. Jede bringt ihre Stärken ein, und gemeinsam schaffen sie Dinge, die sie allein nie geschafft hätten.
Neben all der Magie geht es vor allem um Freundschaft, Selbstvertrauen und darum, zu sich selbst zu stehen. Winona lernt, dass Anderssein nichts Schlechtes ist. Im Gegenteil. Genau das macht sie stark.
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Nach ihrem zwölften Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge in Winonas Leben. Zuerst besucht sie ein schwarzer Vogel, der spricht. Dann bekommt sie ein geheimnisvolles Geschenk, das sie und ihre Klassenkameradinnen Ophelia, Lilly und Grace in ein Land namens Turmalin stolpern lässt. Und zu allem Überfluss sitzen sie dort erst mal fest. Denn der Jadewald ist faszinierend und düster, die Blumen haben eine eigene Meinung, die Pilze sind viel zu groß und die Bewohner des Waldes führen die vierin die Irre. Was hat es mit den verlorenen Wiccas, den guten Hexen des Waldes, auf sich? Was führt die Herrscherin der Spiegelstadt im Schilde? Und was tut man, wenn man von fliegenden Waschbären entführt wird? Schnell wird klar, dass Vertrauen, Mut und echte Freundschaftdie Schlüssel zum Sieg sind. Und dass man manchmal dem Ruf von Wiccas folgen muss, um über sich hinauszuwachsen.
(Bild- und Textquelle: Carlsen)
Meine Meinung:
Die Bücher von Mina Teichert kommen bei uns in der Bibliothek immer sehr gut an. So musste ich mir unbedingt ein Bild von ihrem neusten Werk machen, das optisch ganz anders daherkommt, mich aber mit dem Cover sofort verzaubert hat.
Turmalin ist magisch und unheimlich zugleich. Im Jadewald flüstern Blumen, Pilze sind riesengross und Tiere können sprechen. Die vier Mädchen merken schnell, dass sie nicht zufällig dort gelandet sind. Es geht um die verlorenen Wiccas, gute Hexen des Waldes, und um die Herrscherin der Spiegelstadt, die eigene Pläne verfolgt. Zwischen fliegenden Waschbären und rätselhaften Wesen müssen die Mädchen Mut beweisen und lernen, einander zu vertrauen.
Die Geschichte ist fantasievoll und voller verrückter Ideen. Vieles erinnert an Klassiker wie Alice im Wunderland, wirkt aber modern und frisch. Der Schreibstil ist lebendig und leicht verständlich, sodass man sich die Welt gut vorstellen kann. Besonders gelungen finde ich, wie sich die Beziehung zwischen Winona, Grace, Lilly und Ophelia entwickelt. Anfangs sind sie sich fremd, doch in Turmalin wachsen sie zusammen. Jede bringt ihre Stärken ein, und gemeinsam schaffen sie Dinge, die sie allein nie geschafft hätten.
Neben all der Magie geht es vor allem um Freundschaft, Selbstvertrauen und darum, zu sich selbst zu stehen. Winona lernt, dass Anderssein nichts Schlechtes ist. Im Gegenteil. Genau das macht sie stark.

Fazit:
«Winona und der Ruf der Wiccas» ist ein spannendes, märchenhaftes Abenteuer ab etwa zehn Jahren, das Mut macht und zeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist.

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