Montag, 16. September 2019

"Arlo Finch 1. Im Tal des Feuers" von John August




Titel: Arlo Finch. Im Tal des Feuers
Reihe: Arlo Finch, Band 1
Autor: John August
Illustrator: Helge Vogt
Übersetzer: Wieland Freund, Andrea Wandel
Verlag: Arena (24. August 2018)
Seiten: 320
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre


Irgendwas stimmt nicht in Pine Mountain. Das merkt Arlo Finch sofort, als er mit seiner Familie in das abgeschiedene Bergdorf zieht. Was hat es mit den merkwürdigen Tieren auf sich, die ihm immer wieder am Waldrand auflauern, und was mit dem Mädchen, das niemand außer ihm sieht? Zum Glück findet Arlo in Indra, Henry Wu und den ortsansässigen Rangern schnell Freunde, die sich bestens auskennen mit den Geheimnissen der Langen Wälder, mit Schutzzaubern und den Gefahren der Wildnis. Doch auch sie hätten nie geahnt, in welch unglaubliches Abenteuer sie geraten, als sie die Wälder gemeinsam mit Arlo betreten.
(Bild- und Textquelle: Arena Verlag)






Meine Meinung:


Wart/Seid ihr auch bei den Pfadfindern oder einer anderen Jugendorganisation? Also ich habe als Kind in der Pfadi einige Abenteuer erlebt und auch meine Kinder sind nun begeisterte Wölfe. Vor allem die Lager und die grösseren Treffen haben es ihnen angetan und da geht es Arlo Finch nicht anders. Nachdem Arlo in den abgelegenen Ort Pine Mountain zieht, findet er nämlich bei den ortsansässigen Rangern Anschluss. Es gibt aber einen grossen Unterschied zwischen den Pfadi-Abenteuern meiner Kinder und der Geschichte von John August: In Pine Mountain stimmt etwas nicht. Arlo sieht merkwürdige Tiere und ein Mädchen, das ausser ihm niemand sieht.

"Arlo Finch. Im Tal des Feuers" ist das Kinderbuchdebüt des US-amerikanischen Drehbuchautors John August. Dass der Mann sonst Drehbücher schreibt, merkt man, denn "Arlo Finch" hat eine tolle Atmosphäre und August hat einen sehr bildhaften Schreibstil. Ich könnte mir die Geschichte sehr gut auf der grossen Leinwand vorstellen.

Zwar startet das Buch eher gemütlich, trotzdem fasziniert und fesselt die Geschichte von Anfang an. Schon früh begegnet man ersten magischen Wesen wie einem Geisterhund oder Feenkäfern. Sobald Arlo in der Schule Anschluss findet und mit seinen zwei neuen Freunden zu den Rangern geht, wir die Spannung richtig angezogen. Im Wald sind die Kinder nicht nur natürlichen, sondern auch magischen Gefahren ausgesetzt und es wird immer gefährlicher und düsterer.

"Arlo Finch. Im Tal des Feuers" punktete vor allem wegen zwei Dingen bei mir: Zum einen ist es eine überaus spannende Fantasygeschichte, zum anderen zeigt John August auf, wie wichtig Freunde und Zusammenhalt sind.

Die ausdrucksstarken Illustrationen und das kompakte Ranger-Wissen hinten im Buch runden das ganze zu einem gelungenen Leseerlebnis ab. Ich freue mich schon darauf, dass meine Kinder alt genug sind, um Arlo Finch kennenzulernen.



Fazit:


"Arlo Finch. Im Tal des Feuers" von John August ist ein gelungener Reihenauftakt. Die Geschichte ist spannend, mitreissend und mit vielen fantastischen Elementen angereichert. Mir hat vor allem auch der Bereich der Ranger gefallen, denn als ehemalige Pfadfinderin denke ich immer gerne an die abenteuerlichen Zeltlager zurück.





Infos zur Reihe:


   

  1. Arlo Finch. Im Tal des Feuers
  2. Arlo Finch. Im Bann des Mondsees





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