Mittwoch, 18. März 2020

"Stories for Kids Who Dare to be Different - Vom Mut, anders zu sein" von Ben Brooks





Titel: Stories for Kids Who Dare to be Different
Untertitel: Vom Mut, anders zu sein
Autor: Ben Brooks
Illustrator: Quinton Winter
Übersetzer: Ulrich Thiele, Bea Reiter, Ann Lecker, Franca Fritz, Heinrich Koop
Verlag: Loewe Verlag (14. Mai 2019)
Seiten: 208
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 5 Jahren




Jungs sind eben Jungs und Mädchen sind Mädchen – muss das so sein?
Björk, Hans Christian Andersen, Andy Warhol, Sokrates, Gertrude Stein, die Edelweiß-Piraten, Andrea Bocelli, Hua Mulan, Jeanne D´Arc, Werner Herzog … das alles sind großartige Männer und Frauen, die es gewagt haben anders zu sein. Entstanden sind über 100 Geschichten von mutigen Kids, die ihren eigenen Weg gegangen sind, versammelt in einem inspirierenden Buch, das Söhne und Töchter, Neffen und Nichten begeistern und ihnen Mut geben wird, sie selbst zu sein.
(Bild- und Textquelle: Loewe Verlag)



Meine Meinung:


"Good Night Stories for Rebel Girls" hat einen neuen Trend ins Leben gerufen: Bücher in denen berühmte Persönlichkeiten vorgestellt werden. Mit "Stories for Kids Who Dare to be Different" gibt es nun die zweite Biographiensammlung von Ben Brooks. Nach den Geschichten für Jungs gibt es nun Geschichten für Kinder. In diesem Band finden sich 100 Persönlichkeiten, die auf ganz besondere Weise inspirieren.
Autor Ben Brooks erzählt von Persönlichkeiten, die Erstaunliches erreicht und die Welt auf ihre Art ein Stück besser gemacht haben. Alle vorgestellten Personen haben eines gemeinsam: sie trau(t)en sich, anders zu sein und sich selber somit gefunden haben..

Donnerstag, 12. März 2020

"Warum bist du traurig, Opa?" von Wendy Meddour und Daniel Egnéus




Titel: Warum bist du traurig, Opa?
Autorin: Wendy Meddour
Illustrator:  Daniel Egnéus
Übersetzerin: Tatjana Kröll
Verlag: Knesebeck (18. September 2019)
Seiten: 32
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 5 Jahren


Krümel redet so gerne mit seinem Opa, doch der arbeitet im Garten und hört ihm gar nicht mehr zu. Krümel möchte seinen Opa aufmuntern und spielt mit ihm „Meine liebsten drei …“. So taut Opa langsam auf. Er geht mit seinem Enkel in den Zoo und die beiden haben zusammen so viel Spaß wie früher. Am Abend fragt Krümel seinen Opa, welche seine drei Lieblingsomas sind und Opa wird wieder ganz traurig. Denn Krümels Oma lebt nicht mehr und Opa vermisst sie sehr. Aber die Erinnerung an Oma und die Liebe, die sie für Krümel empfand, tröstet die beiden.
(Bild- und Textquelle: Knesebeck)





Meine Meinung:


Sich mit der Thematik Tod und Trauer auseinanderzusetzen ist wirklich nicht leicht. Mit Kindern darüber zu reden erst recht nicht. Meistens werden Kinder zum ersten Mal mit dem Tod konfrontiert, wenn die Grossmutter oder der Grossvater stirbt.
Mit den Grosseltern verbinden Kinder viele schöne Sachen: Geschichten, Übernachtungen, Ausflüge und vor allem viel Liebe und Aufmerksamkeit. Doch es gibt auch Situationen, in denen Grosseltern traurig sind, sich in sich zurückziehen und die Menschen um sich nicht mehr so wahrnehmen wie sonst. Genau darum geht es in "Warum bist du traurig, Opa?" von Wendy Meddour und Daniel Egnéus

Freitag, 6. März 2020

"Jim ist mies drauf" von Suzanne & Max Lang





Titel: Jim ist mies drauf
Autorin:  Suzanne Lang
Illustrator: Max Lang
Übersetzerin: Pia Jüngert
Verlag: Loewe Verlag (15. Januar 2020)
Seiten: 32
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 4 Jahren


Jim ist mies drauf: Die Sonne scheint zu hell, der Himmel strahlt zu blau und die Bananen schmecken zu süß! „Vielleicht hast du schlechte Laune“, vermutet sein Freund Nick. Doch Jim ist sich sicher: „Ich hab KEINE schlechte Laune!“ Als seine Freunde versuchen ihn aufzumuntern – „Hüpf auf und ab!“, „Tanze!“ oder „Mach ein Nickerchen!“ – stürmt er wütend davon. Nichts scheint zu helfen. Kann es also sein, dass er einfach mal einen schlechten Tag hat? 
(Bild- und Textquelle: Loewe Verlag)





Meine Meinung:


Als Jim Panse an einem wunderschönen Tag aufwachte, bemerkte er sofort, dass etwas nicht stimmte.
Die Sonne schien zu hell, der Himmel strahlte zu blau und die Bananen schmeckten zu süss.

Solche Tage kennt wohl jeder von uns. Eigentlich wäre es ein wunderschöner Tag, aber überall hat man etwas auszusetzen und niemand kann es einem recht machen. Das Schlimmste ist, wenn man dann auch noch ständig gefragt wird, ob man schlechte Laune hat und jeder etwas weiss, das einem dagegen helfen könnte. "Ich habe keine schlechte Laune", behauptet man da gerne. Und genau so geht es Jim Panse in diesem Bilderbuch.
Ist nicht nur sein Name schon goldig?

Mittwoch, 26. Februar 2020

"Wörter mit L" von Tamara Bach





Titel: Wörter mit L
Autor:  Tamara Bach
Verlag: Carlsen (28. Februar 2019)
Seiten: 176
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 10 Jahren


Auf einmal sind alle verliebt. Paulines beste Freundin Natascha und die blöde Leonie auch. Angeblich sogar Paulines Mutter. Aber das kann Pauline sich nun wirklich nicht vorstellen. Trotzdem benehmen sich plötzlich alle so komisch und streiten sich um nichts und wieder nichts, fast als würden sie nicht mehr dieselbe Sprache sprechen. Aber zum Glück sind da Lukas und sein dreibeiniger Hund. Vielleicht wissen die noch, wie man einfach nur einen Schneemann baut.
(Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag)






Meine Meinung:


Von Tamara Bach habe ich schon das eine oder andere Jugendbuch gelesen. Mit ihrem ganz eigenen Schreibstil schafft sie es, den ganz normalen Alltag auf eine ganz besondere Art einzufangen. Ihre Geschichten sind etwas eigenwillig, aber immer äusserst dicht und authentisch.
Und genau so ist auch "Wörter mit L". Es ist die Geschichte über die elfjährige Pauline, die so langsam in die Pubertät kommt.

Freitag, 14. Februar 2020

"Leles Geheimclub 1: Keine Kings im Hauptquartier" von Sabina Gröner




Titel: Keine Kings im Hauptquartier
Reihe: Leles Geheimclub, Band 1
Autorin: Sabina Gröner
Illustratorin: Meike Hamann
Verlag: Ravensburger Verlag (18. September 2019)
Seiten: 192
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 8 Jahren


Klar, dass ein Geheimclub ein ultrageheimes Hauptquartier braucht! Lele und ihre besten Freundinnen Cleo und Elif finden es daher alles andere als cool, dass die Jungsbande von Kolja ihr Versteck auf dem Dach entdeckt hat. Und als die selbst ernannten Kings sie dann auch noch mit einer Drohne ausspähen, schreit das nach Rache. Allerdings geht die dann so richtig gründlich schief ...
(Bild- und Textquelle: Ravensburger Verlag)





Meine Meinung:


"Leles Geheimclub" fällt einem nur schon optisch sofort auf. Es ist vom Format her etwas grösser, kommt in knalligen Farben und mit vielen witzigen Bildern daher. Doch auch inhaltlich muss sich das Buch nicht verstecken. Sabina Gröner ist dem Tagebuch-Trend gefolgt, hat ihn jedoch sogar noch weiter ausgebaut. Ich kann jetzt schon verraten, dass meine Tochter ganz begeistert von "Keine Kings im Hauptquartier" war.