Dienstag, 25. Oktober 2016

Bilderbuch: "Malte und das schönste Geschenk der Welt" von Bettina Wendland




Titel: Malte und das schönste Geschenk der Welt
Autorin: Bettina Wendland
Illustratorin: Nina Dudleck
Verlag: SCM R. Brockhaus (18. September 2014)
ISBN: 978-3417286519
Seiten: 32
Ausführung: Hardcover, 21,5 x 1 x 21,6 cm
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4-6 Jahre


Inhalt:
Nur 47 Cent! Mehr Geld ist nicht in Maltes Spardose. Dabei möchte er seiner Mama doch so gern ein Geschenk kaufen.
Zusammen mit seine Scwhester zieht er los - und lernt einiges über den Sinn vom Schnekn und Weihnachten.
(Bild- und Textquelle: SCM R. Brockhaus  




Meinung:


Im Kindergarten hat Malte für seinen Papa ein Lesezeichen gebastelt, doch natürlich möchte er seiner Mama auch etwas schenken. Und so leert er seine Spardose, um mit dem Geld etwas Schönes zu kaufen. Leider sind nur 47 Cent drin und so macht er sich ein wenig ratlos mit seiner Schwester auf den Weg. Dann kommt ihm die Idee, eine Blume zu kaufen, Mama mag doch so gerne Rosen. Doch leider ist auch so eine zu teuer. Die Verkäuferin bekommt Mitleid und schenkt ihm eine abgebrochene Rose, die sie sowieso nicht mehr verkaufen kann. Und so geht es ihm noch an zwei anderen Orten und schlussendlich hilft ihm die Nachbarin, daraus ein schönes Geschenk zusammenzustellen. 
Beide Elternteile freuen sich riesig über ihr Geschenk, denn das Wichtigste ist ja, dass es von Herzen kommt. Als Malte dann zu Mama meint, dass er alles geschenkt bekommen habe, erklärt ihm seine Mutter, dass das doch der Grund sei, warum wir überhaupt Weihnachten feiern: Gott hat uns seinen Sohn geschenkt.

Das Wichtigste an einem Bilderbuch sind ja meistens die Illustrationen und diese sind hier wirklich sehr gelungen. Farbenfroh und peppig aber liebevoll gestaltet, ziehen sie die Kinderaugen sofort an. 
Die Sätze sind recht kurz, so dass kleinere Kinder der Geschichte gut folgen können. Schön finde ich moderne Aspekte, wie dass die 47 Cent nicht einmal für ein Päckchen Fussballkarten reichen. Eine Geschichte aus der Welt der Kinder, was mir sehr gut gefällt.

Das Ende ist dann sehr christlich, doch in einem Weihnachtsbuch darf/soll das ja auch so sein. Und ich finde es sehr schön, den Kindern vor Augen zu führen, warum wir nochmals Weihnachten feiern.

Der einzige Kritikpunkt ist für mich eigentlich, dass ein Kindergartenkind mit der Aufgabe, der Mutter ein Weihnachtsgeschenk zu organisieren, allein gelassen wird. Ich persönlich finde es schade, wenn schon so kleine Kinder denken, sie müssten ein Geschenk kaufen. Selbstgebasteltes ist doch viel schöner und ich kenne es nur so, dass der Papa mit den Kindern für ein Geschenk für die Mama schaut (und umgekehrt). Aber würde es diesen Kritikpunkt nicht geben, gäbe es auch "Malte und das schönste Geschenkt" nicht. Und das wäre ja auch sehr schade.



Fazit:


"Malte und das schönste Geschenk der Welt" zeichnet sich vor allem durch die wunderbar bunten und liebevollen Bilder aus. Aber auch die Geschichte konnte mich überzeugen. Sie zeigt den Kindern auf, dass es nicht auf den Preis eines Geschenks ankommt und erklärt, warum wir überhaupt Weihnachten feiern.



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